Einlagensicherung bei Banx / Interactive Brokers

Der Broker BANX GmbH ist seit mehreren Jahren erfolgreich am Markt und hat sich seitdem einen äußerst soliden und seriösen Ruf erworben. Grund dafür ist auch die Zusammenarbeit mit zuverlässigen und etablierten Partnern. So werden die Depots der Kunden bei Interactive Brokers UK geführt, einem Tochterunternehmen der Britischen Firma Interacitve Brokers LLC. Dieses Unternehmen ist seit einigen Jahren an der amerikanischen NASDAQ notiert.

Mit einem konsolidierten Eigenkapital von mehr als fünf Milliarden US Dollar ist die Gruppe absolut solide aufgestellt. Die Unabhängigkeit des Unternehmens wird auch dadurch sichergestellt, dass ein Großteil der Aktien im Besitz des IB Managements verbleibt. Auch wenn es sich nicht um ein klassisches inhabergeführtes Unternehmen handelt, hat das IB Management ein hohes individuelles Interesse an einer konservativen, auf Sicherheit bedachten Geschäftspolitik. Dies hat sich unter anderem auch darin gezeigt, dass das Unternehmen IB kaum von der Finanzkrise getroffen war, da es nicht in hochriskante Subprime-Kredite oder CDOs investiert war.

Das international aufgestellte Unternehmen IB beschäftigt aktuell 800 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Dabei werden börsentäglich etwa 1,2 Millionen Transaktionen zuverlässig abgewickelt.

Operativ werden Brokarage und Market Making separat voneinander abgewickelt und es findet keine Vermischung von Kunden- und Geschäftskapital statt. Beide Geschäftszweige sind systematisch und prozessual voneinander getrennt, so dass Kundenvermögen niemals für den Eigenhandel des Unternehmens eingesetzt werden kann. Mit IB verbundene Unternehmen handeln ausschließlich auf eigene Rechnung. Zur finanziellen Sicherheit des Unternehmens trägt außerdem bei, dass alle Positionen zum aktuellen Marktpreis täglich bewertet und mit externen Quellen abgeglichen werden. Die Margin Systeme bewerten in Echtzeit alle offenen Positionen und Orders. Ohne ausreichend Mindesteinschuss werden diese sofort liquidiert. Dieses Vorgehen trägt dazu bei, dass IB seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich positive Erträge erwirtschaftet und derzeit von Standard & Poor’s mit dem Rating BBB+ und einem stabilen Ausblick bewertet wird.

Die Sicherheit steht auch im unmittelbaren Umgang mit den Kundeneinlagen im Vordergrund. Die Einlagen werden separat auf speziell dafür vorgesehenen Bank- und Depotkonten aufbewahrt. Diese Konten sind ausschließlich zugunsten der Kunden ausgelegt. Der zugrundeliegende Mechanismus ist auch unter den Bezeichnungen Reserve (SEC) bzw. Segregation (CFTC) bekannt und stellt ein Grundprinzip bei Dienstleistungen rund um Brokerage von Rohstoffen und Wertpapieren dar. Für die Kunden hat dies den Effekt, dass auch bei Zahlungsschwierigkeiten oder gar Insolvenz des jeweiligen Anbieters Gelder für die ordnungsgemäße Auszahlung bereitstehen. Darüber hinaus beteiligt sich IB nicht an der prinzipiell zulässigen Praxis, einen Teil der Kundengelder in US Treasury Papiere zu investieren. Damit werden Kreditrisiken und Unsicherheiten, die ausländischen Staatsschulden prinzipiell enthalten, konsequent vermieden. Zusätzlich wird ein Überschussbetrag des eigenen Kapitals auf einem Reservekonto vorgehalten, um eine stets ausreichende Versorgung mit Barmitteln zu garantieren.

In Bezug auf Rohstoffkonten gelten überdies besondere Vorkehrungen. Ein Großteil der Einlagen wird hier in US Treasury Papieren investiert, die zu Gunsten der Kunden gehalten werden. Um Margin Anforderungen von Kunden zu decken, wird ein Teil dieser US Treasury Papiere bei der Futures Clearing Stelle hinterlegt.

Die Vorgaben der Regulierungsbehörde erfordern darüber hinaus einen Echtzeitschutz des Kundenvermögens. Hierzu wird börsentäglich ein Abgleich des Kundenkapitals durchgeführt. Damit soll auch garantiert werden, dass das Kundenvermögen tatsächlich separat vom Firmenvermögen gehalten wird. Die Ergebnisse dieses Vorgangs werden zudem täglich an die Behörden übermittelt. Bei Wertpapierkonten mit Margin-Darlehen ist es laut Vorgaben der Regulierungsbehörden erlaubt, dass durch IB bis zu 140 Prozent des Darlehenswertes der Börsenprodukte zu eigenen Finanzierungszwecken verwendet werden dürfen. Im Rahmen des Marginhandels gehaltene Aktien können als Sicherheiten für geliehenes Kapital eingesetzt werden. Allerdings macht IB von dieser Praxis nur sehr vorsichtig Gebrauch. Sollten Kundenaktien beliehen werden, wird hierfür zusätzliches Kapital auf speziellen Konten (Special Reserve Accounts) zurückgestellt. Dieses Kapital wird ausschließlich zu Gunsten der Kunden angelegt.

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