Ein Covered Call ist eine bullische Optionsstrategie. Er setzt sich zusammen aus einem simplen Short Call und einer Long-Position von 100 Aktien. Besitzt der Anleger also 100 Aktien und verkauft darauf einen Call, ist dieser "covered". Dies ist unserer Meinung nach eine der besten langfristigen Optionsstrategien, da hier kein zusätzliches Risiko eingegangen wird. Im Gegenteil: durch das Einnehmen der Prämie des Short Calls kann die Kostenbasis der 100 Aktien weiter gesenkt werden. Der Profit ist allerdings nach oben hin begrenzt.

GRAFIK/BILD

  • Maximaler Verlust: Einstiegspreis der Aktie - eingenommene Prämie
  • Maximaler Profit:  Differenz  von Short Strike zum Einstiegspreis der Aktie + Prämie
  • Marktumfeld: neutral bis bullisch
  • Volatilität: wenn möglich hoch
  • Berechnung des Break-Even-Points: Einstiegspreis der Aktie - Prämie

Wir verkaufen gerne Covered Calls auf bestehende Aktienbestände. Pro 100 Aktien wird ein Call verkauft. Dies gibt uns die Möglichkeit, zusätzliches Einkommen zu generieren, auch wenn sich die Aktie um keinen Cent bewegt. Fällt die Aktie, kann ein schneller Gewinn durch das Zurückkaufen des Calls gemacht werden. Steigt die Aktie über den Strike an, werden die Aktien am Laufzeitende verkauft. Es gibt kein zusätzliches Risiko. Der größte Gewinn entsteht, wenn die Aktien am Ende der Laufzeit ausgebucht werden, sofern sich der Strike des Calls über dem Einstiegspreis der Aktien befindet.

Fällt die Aktie, kann man einen Gewinn realisieren und den Call weiter nach unten rollen. Man sollte dringend darauf achten, niemals unter dem Break-Even-Point zu verkaufen. Mit jeder weiteren Prämie bewegt sich aber auch der Break-Even weiter nach unten.

 

Fortschritt

Fortgeschrittene Optionsstrategien 88%
Gesamt 38%